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Wie richtet man seine Arztpraxis ein?

Wie richtet man seine Arztpraxis ein?

Der erste Eindruck ist der wichtigste. Diese Binsenweisheit ist nach wie vor gültig und betrifft natürlich alle Lebenslagen, einer Schönheitsklinik eingeschlossen. Wenn Sie eine neue Praxis einrichten möchten, sollten Sie deshalb auf eine durchdachte Einrichtung achten.

Vertrauen ist wichtig

Als Arzt ist es von oberster Priorität, dass Ihre Patienten Ihnen vertrauen, denn sie suchen Sie ja aus einem bestimmten Grund auf. Die Einrichtung der Praxis sorgt schon für das erste positive Signal. Deshalb sollten Sie sich bei der Einrichtung schon Gedanken machen, wie Ihre Patienten beim ersten Betreten der Praxis von Ihnen denken – und dabei sollten Sie nichts dem Zufall überlassen. Am besten ist es, wenn das Konzept Ihrer Einrichtung einer klaren Linie folgt, die logisch nachvollziehbar ist und dennoch einladend wirkt.

Moderne Einrichtungshilfen

Wenn Sie sich dafür entscheiden, Profis zurate zu ziehen bei der Einrichtung Ihrer Praxis, können Sie davon ausgehen, dass Sie ein Rundum-Paket erhalten. Dieses umfasst alles von einem Entwurf über die Detailplanung samt Visualisierung bis hin zur Realisierung. Dabei werden heutzutage moderne Computertechniken eingesetzt. Sie lassen den Computer mit Daten füttern, etwa dem Grundriss des Gebäudes und Ihren Vorstellungen und der Rechner kann blitzschnell Konzepte zusammenstellen und diese in einer 3D-Vorschau darstellen. So sehen Sie schon vorher, wie das Ergebnis aussehen könnte, was die Planung enorm erleichtert. Professionelle Einrichtungshelfer kümmern sich dabei auch um bürokratische Fragen wie Genehmigungen, sodass Sie sich auf Wesentliches beschränken können und von den Details nichts mitbekommen.

Die Farbe muss passen

Damit sich Ihre Patienten wohlfühlen, sollten Sie auf die passende Farbkomposition achten. Verschiedene Farben senden unterschiedliche Signale. Grundsätzlich sind helle Farben zu bevorzugen, wobei alles in Weiß einen sterilen und unangenehmen Eindruck hinterlässt. Besser sind helle Pastellfarben, wobei Einrichter hier auch ihre Erfahrungen gemacht haben und Sie entsprechend beraten können. Zudem ist es von der Art der Praxis abhängig, welche Kompositionen gut geeignet sind. Auch was die Materialien angeht, sollten Sie sich Gedanken machen. Holz ist ein dankbarer Werkstoff, der haltbar ist und edel aussieht. Dunkles Holz bietet sich etwa für Theken an, um für ein bisschen Kontrast zu sorgen.

Beleuchtung und Akustik

Nicht nur für das Wartezimmer sind Beleuchtung und Akustik interessant, denn im Wartebereich verbringen Patienten häufig eine nicht unerhebliche Zeit. Was Supermärkte schon lange wissen, ist natürlich auch für Praxen von Bedeutung: Die richtige Lichtstimmung kann einen wesentlichen Beitrag dazu leisten, ob sich der Patient wohlfühlt oder nicht. Vermeiden Sie direkte Lichtquellen, wie sie vor allem LED-Lampen erzeugen. Indirektes Licht durch Milchglas mag nicht so hell leuchten, ist aber deutlich angenehmer für die Augen. Tagsüber sollte zudem von Tageslicht Gebrauch gemacht werden. Für das Wartezimmer ist es zudem eine gute Idee, für ein bisschen Musik zu sorgen. Sie sollte dezent im Hintergrund laufen. Wichtig ist, dass die Räume so eingerichtet sind, dass kein Hall entsteht. Dieser wird als störend empfunden.

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