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Monatslinsen: Für 4 Wochen den vollen Durchblick

Monatslinsen: Für 4 Wochen den vollen Durchblick

Brillen gelten heute als modisches Accessoire. Doch Brillenträger wissen auch um die zahlreichen Einschränkungen, welche die Gläser mit sich bringen. Regentropfen auf der Brille, beschlagene Gläser bei Temperaturwechsel oder dem Kochen und Sport mit Brille macht auch nicht wirklich Freude. Aus diesem Grund haben sich bereits mehr als zwei Millionen Menschen in Deutschland dazu entschieden, Kontaktlinsen zu tragen. Besonders beliebt sind sogenannte Monatslinsen, die sogar bei Dioptrien-Werten über sechs ohne Probleme für vollen Durchblick sorgen.

Für 30 Tage den vollen Durchblick

Es gibt zahlreiche verschiedene Formen von Kontaktlinsen. Grob unterscheidet man zwischen harten und weichen Modellen. Harte Kontaktlinsen werden als formstabile Linsen bezeichnet. Sie reichen im Tragekomfort nicht an weiche Linsen heran. Viele Menschen mit einer Fehlsichtigkeit entscheiden sich daher zu weichen Monatslinsen. Letztere verfügen über eine Tragedauer von 30 Tagen, danach müssen sie aus hygienischen und medizinischen Gründen entsorgt werden. Denn gegen Ende der Tragezeit, verlieren die Linsen an Sauerstoffdurchlässigkeit, die jedoch für das Auge besonders wichtig ist. Monatslinsen sind leicht in der Handhabung und verhältnismäßig preisgünstig. Sie eignen sich aufgrund ihres dickeren Materials insbesondere für Kontaktlinsen-Einsteiger.

Die Anpassung beim Kontaktlinsenspezialisten

Die ersten Kontaktlinsen sollten in jedem Fall von einem Spezialisten für Kontaktlinsen angepasst werden. Dieser überprüft zunächst, ob das Auge überhaupt für weiche Linsen geeignet ist. Außerdem wird die Tränenflüssigkeit als auch die Hornhaut untersucht. Nachdem bei der Kontaktlinsenanpassung die Dioptrie-Werte ermittelt wurden, berät der Spezialist zu möglichen Pflegemitteln und erläutert ausgiebig das Einsetzen und Herausnehmen der Linsen. Später können anhand des Kontaktlinsenpasses die Monatslinsen bequem im Internet bestellt werden. Grundsätzlich lässt sich nahezu jede Fehlsichtigkeit, wie beispielsweise Astigmatismus (Hornhautverkrümmung), Presbyopie (Alterssichtigkeit) oder aber simple Kurz- und Weitsichtigkeiten, mit Monatslinsen korrigieren. Zudem besteht die Möglichkeit, die Linsen auf die individuellen Bedürfnisse anzupassen. Silikon-Hydrogel-Linsen eignen sich etwa besonders für lange Tragezeiten, während biokompatible Linsen für sensible Augen oder aber Gel-Linsen für trockene Augen angewandt werden.

Penible Hygiene bei Kontaktlinsen einhalten

Wie formstabile Linsen auch, müssen Monatslinsen aus hygienischen Gründen penibel sauber gehalten werden, um die Augengesundheit zu erhalten. Monatslinsen bestehen aus sauerstoffdurchlässigem Material wie etwa Silikonhydrogel. Je nach Typ der Linse kann diese für 8 Stunden, oder für 8 bis 14 Stunden täglich getragen werden. Unterdessen werden sogar Monatslinsen angeboten, die den gesamten Monat Tag und Nacht getragen werden könnten. Befindet sich die Kontaktlinse nicht im Auge, muss sie in einer Reinigungslösung aufbewahrt werden. Die meisten Kontaktlinsennutzer greifen dafür auf Peroxid-Reinigungssysteme oder auf Kombilösungen zurück. Weitere Informationen dazu gibt es hier.

Fazit: Monatslinsen werden von den meisten Kontaktlinsenträgern bevorzugt, da sie sich einfach einsetzen lassen, über einen angenehmen Tragekomfort verfügen und selbst für hohe Dioptrien-Werte geeignet sind. Zudem ist der günstige Preis der Linsen sicher ein zusätzliches überzeugendes Argument.

Monatslinsen: Für 4 Wochen den vollen Durchblick
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