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Glatte Haut ist der Beauty-Standard bei Frauen und Männern

Glatte Haut ist der Beauty-Standard bei Frauen und Männern

Schönes, volles langes Haar bei Frauen und ein gepflegter Vollbart bei Männern sind zwar derzeit ein echter Beauty-Trend, aber am Rest des Körpers sind Haare nicht sonderlich beliebt. Bei Frauen ohnehin nicht, aber auch immer mehr Männer ziehen nach und setzen auf glatte Haut. So modern uns dieser Geschmack vorkommt, haarfreie Haut ist keine Beauty-Erfindung unserer Tage.

Ein altes Schönheitsideal findet neue Anhänger

Glatte Haut ist überraschenderweise bereits seit Jahrtausenden ein Trend, und das auf der ganzen Welt. Ägypter, Griechen und Römer haben in der Antike den Anstoß gegeben: In allen Kulturen war es schick, den Körper zu enthaaren – mal mit Rasiermessern, mal mit Bienenwachs und Bimsstein. Auch im Mittelalter versuchte man, Härchen zu entfernen, auch wenn es dabei nicht ganz so appetitlich zuging: Quellen berichten, dass man in diesen Zeiten auch mit Zutaten wie Kalbsurin experimentierte, um Enthaarungssalben zu kreieren. Wie gut, dass man im 21. Jahrhundert bessere Methoden zur Verfügung hat.

Moderne Methoden zur Haarentfernung

Spätestens seit Mitte des letzten Jahrhunderts ist die Haarfreiheit an Frauenbeinen und -achseln ein absolutes Muss für Schönheitsbewusste. Zum Einsatz kamen und kommen unterschiedlichste Methoden: Rasierer, Warmwachs, Epilierer, Enthaarungspasten oder seit neuestem auch die besonders gründliche und langanhaltende Methode mit Laser. Was futuristisch klingt, ist längst Standard in vielen Beauty-Studios und wird sowohl bei Frauen als auch bei Männern immer beliebter. Aber wie funktioniert Laserhaarentfernung eigentlich, und ist sie für jeden geeignet?

Hocherenergetisches Licht gegen Härchen

Wenn man heute von Haarentfernung mit Lasertechnologie spricht, meint man meistens das sogenannte IPL-Verfahren. Dabei wird mithilfe modernster Geräte hochenergetisches Licht in die zu enthaarende Hautregion „geblitzt“, wobei kurzfristig Temperaturen von bis zu 75°C entstehen können. Die Haarwurzel verbrennt dabei. Eine Variante dieser Methode ist der Einsatz eines sogenannten Diodenlasers, wie er zum Beispiel bei vielen Beauty-Experten zur dauerhaften Haarentfernung in Berlin zum Einsatz kommt. Diodenlaser arbeiten im niedrigeren Temperaturbereich von circa 45°C. Das bedeutet, dass die Haarwurzel bei dieser Methode nicht verbrannt wird, sondern die dazugehörigen Eiweißverbindungen zerstört werden. Der Diodenlaser gilt allgemein als eines der sanftesten Verfahren bei der Laser-Haarentfernung.

Für wen ist Haarentfernung mit dem Diodenlaser geeignet?

Menschen sind unterschiedlich, und auch unsere Haut und unsere Haare sind nicht gleich. Je nach Haartyp ist die Haarentfernung mit Laser unterschiedlich effektiv. Am besten funtioniert die Methode bei Menschen mit dunklem Haar und heller Haut. Diodenlaser haben jedoch den Vorteil, auch bei hellen und rötlichen Haaren gut anzuschlagen. Lassen Sie sich vor einer Laserhaarentfernung vor Ort beraten.

Was man sonst noch wissen sollte

Normalerweise sind mehrere Sitzungen nötig, um Körperstellen durch Laser langanhaltend haarfrei zu bekommen. Das liegt an den verschiedenen Wachstumsphasen der Haare. Wie viele Behandlungen nötig sind, ist natürlich auch von der Größe der zu behandelnden Stelle abhängig. Denken Sie aber daran, dass die laserbehandelte Hautpartie nach der Sitzung meist noch etwas gereizt ist, und nicht großer Hitze oder starker Sonne ausgesetzt werden sollte. Übrigens haben die zu entferndenden Haare idealerweise eine Länge von 0,5 cm – so kann der Laser entlang des einzelnen Haares wie bei einer Art „Leiter“ zur Haarwurzel gelangen und seine volle Wirksamkeit entfalten.

Foto: fotolia © puhhha

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