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Chronischen Hautkrankheiten auf natürliche Weise begegnen: So gehen Sie bei Neurodermitis und Schuppenflechte vor

Chronischen Hautkrankheiten auf natürliche Weise begegnen: So gehen Sie bei Neurodermitis und Schuppenflechte vor

Leider verschreiben Mediziner nicht nur Erwachsenen, sondern auch kleinen Kindern, gerne und häufig Kortisonsalben gegen Neurodermitis und andere unheilbare Hautkrankheiten wie Schuppenflechte. Eine wirkliche Arznei gibt es bei diesen beiden Hauterkrankungen nicht, es lassen sich lediglich die Symptome und Beschwerden lindern. Bei Neurodermitis ist das Besondere, dass die trockenen, geröteten und juckenden Stellen schubweise auftreten, wobei die Symptome mehr oder weniger stark ausgeprägt sein können. Ist die Haut erst schuppig oder sind Risse in der trockenen Hautpartie entstanden, schmerzen auch fetthaltige Cremes und Salben meist sehr. Kortison hingegen lindert nicht nur den Juckreiz umgehend, sondern sorgt auch für eine rasche Schmerzfreiheit.

Bei der Schuppenflechte ist es ganz ähnlich, auch hier kann ein Übermaß an Körperpflege sich eher negativ auf das Hautbild auswirken und die Symptome der trockenen Haut noch verschlimmern. Kortison ist auch hier das Mittel der Wahl vieler Ärzte, bei großflächigen Beschwerden kann auch eine Kortison-Spritze anstatt der üblichen Salben verordnet werden. Leider besitzt Kortison vielerlei Nebenwirkungen, so wird die behandelte Haut zum Beispiel dünner und anfälliger für Sonnenbrand – auch bei geringer Strahlungsintensität. Bei eingenommenen Kortisonpräparaten kommt es häufig zu einer erheblichen Gewichtszunahme, die Patienten sehen aufgedunsen aus und klagen häufig über Wasseransammlungen in den Beinen. Wir wollen uns einmal anschauen, mit welchen Mitteln aus der Natur Sie chronische Hauterkrankungen sanft therapieren können, ohne mit starken Begleiterscheinungen rechnen zu müssen.

Nachtkerzenöl aus dem Reformhaus ist ein traditionelles Produkt zur Hautpflege

Dem myrtenartigen Nachtkerzengewächs werden vielerlei wohltuende Wirkungen auf die Haut nachgesagt. So kann Nachtkerzenöl nicht nur dafür sorgen, die Haut geschmeidig zu halten und gegen ein Austrocknen vorzubeugen, auch bei Hautunreinheiten oder Akne kann hochwertiges Nachtkerzenöl aus dem Reformhaus für eine zügige Linderung der Beschwerden sorgen. Lesen Sie hier eine umfangreiche Studie: Nachtkerzenöl bei Hauterkrankungen und erfahren Sie alles Wissenswerte rund um die gesundheitsfördernde Heilpflanze aus Amerika. Bei einem akuten Neurodermitis Schub wird das naturbelassene Öl der Nachtkerze von vielen Anwendern gut vertragen, ohne dass die geschundene Haut brennt, juckt oder schmerzt.

Trockene Haut benötigt viel Feuchtigkeit

Wer unter Schuppenflechte oder Neurodermitis leidet, muss sich häufiger am Tag eincremen. Am Morgen kann es dennoch sein, dass das Bett des Betroffenen voller Hautschüppchen ist, was diesen Menschen meist überaus unangenehm ist. Viele Körperlotionen werden jedoch nicht so gut vertragen, da trockene Haut auch besonders sensibel auf Duft- und Zusatzstoffe reagieren kann. Hier kann es helfen, sensitive Feuchtigkeitsspender zu verwenden, die am besten auf Fettbasis hergestellt worden sind. Weiße Vaseline ist zum Beispiel ein möglichst reines Pflegeprodukt, ohne Zusätze und Duftstoffe, was bei vielen Hautkrankheiten gut vertragen wird.

Beim Baden kann es hilfreich sein, einige Tropfen Speiseöl in das Badewasser zu geben, welches maximal eine Temperatur von 35 °C haben sollte. Außerdem sollte ein Vollbad nicht länger als 15 Minuten dauern, damit die Haut nicht unnötig austrocknet. Wer möchte, und sich nicht an den zusätzlichen Kosten stört, kann auch vier bis fünf Liter Milch zum Baden in die Wanne geben. Vollmilch besitzt einen hohen Fettanteil, welcher sich beim Baden wie ein Film auf die trockene Haut legt und vor einem Austrocknen schützt. Nach dem Baden sollten sich Menschen, die unter einem akuten Neurodermitis-Schub leiden, lieber nicht zu sehr abrubbeln. Zwar kann das Gefühl herrlich angenehm sein, jedoch wird die aufgeweichte Haut bei starkem Rubbeln mit dem Handtuch schneller abgetragen, wodurch es zu einer großflächigen Stelle kommen kann, die anschließend besonders empfindlich ist und unter der Kleidung brennen und jucken kann.

Innerliche und äußerliche Anwendung bei Hautkrankheiten

Es gibt nicht nur Pflegecremes und Hautöle, welche in Akutsituationen äußerlich angewendet werden. Mit Nahrungsergänzungsmitteln oder Präparaten aus der Apotheke sorgen viele Betroffene mit Neurodermitis oder Schuppenflechte dafür, dass der lästige Juckreiz über einige Stunden unterdrückt werden kann. Wer Medikamente einnimmt, sollte nicht nur auf mögliche Nebenwirkungen achten, sondern auch die Wechselwirkung mit anderen Arzneimitteln im Blick behalten. Bei natürlichen Nahrungsergänzungsmitteln treten im Normalfall keine Nebenwirkungen auf, jedoch kann es zu einer Unverträglichkeit gegen einzelne Bestandteile kommen. In diesem Fall sollten die Nahrungsergänzungsmittel nicht weiter eingenommen werden.

Chronischen Hautkrankheiten auf natürliche Weise begegnen: So gehen Sie bei Neurodermitis und Schuppenflechte vor
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