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McKenzie-Therapie: Das Konzept nach McKenzie in der Praxis

In der heutigen Zeit sind es vor allem Schmerzen am Bewegungsapparat, die die Menschen zum Arzt bringen und ihnen das tägliche Leben erschweren. Vor allem werden solche Schmerzen nur allzu leicht chronisch, selbst wenn sie eigentlich harmlos sind. Überlastungen oder tatsächlichen Erkrankungen wie Rheuma oder Arthrose können die Ursache für länger anhaltende Schmerzen sein.

Die Behandlung war meist von Vornherein klar: Massagen, Behandlungen beim Physiotherapeuten oder andere Heilanwendungen sollten helfen, die Schmerzen zu verringern oder gänzlich verschwinden zu lassen. Allerdings helfen diese konventionellen Maßnahmen nicht immer wirklich weiter. Das ist der Punkt, an dem die McKenzie-Therapie ins Spiel kommt. Die Methode gibt es schon seit den sechziger Jahren und noch immer ist sie nicht überall bekannt. Dennoch erfreut sie sich wachsender Beliebtheit und kann auf eine wachsende Anhängerschaft blicken. Die Therapie verspricht den Patienten, ihnen schneller und nachhaltiger zu helfen, was in den meisten Fällen zutreffend ist.

McKenzie erkannte einst, dass sich Schmerzen bei Bewegungen ändern und vor allem, wenn die Bewegung regelmäßig stattfindet, bessern können.

Für die Übungen ist es unbedingt wichtig, dass sich der Therapeut mit diesen auskennt, denn die Übungen werden sehr gezielt ausgeführt, damit sie richtig wirken können. Das Schmerzbild verändert sich schon bald und teilweise ist es sogar so, dass die Schmerzen verschwinden und nicht mehr wiederkommen.

Wichtig ist, dass der Patient aktiv an der Behandlung teilnimmt, der Therapeut soll so wenig wie möglich selbst in die Abläufe eingreifen müssen. Zugleich wird ein Übungsplan für zu Hause erstellt, denn hier muss die Behandlung weitergeführt werden. Allerdings eignet sich die McKenzie-Therapie nicht zur alleinigen Therapie, ein Fachmann ist immer vonnöten.

Das Konzept nach McKenzie in der praktischen Anwendung

Vor allem physiotherapeutische Praxen sind es, die die McKenzie-Therapie anbieten oder zumindest einige Teile davon. Auch einige Kliniken haben sich auf dieses Angebot spezialisiert. Die Ziele des Konzepts gehen dahin, dass die Schmerzen nicht nur subjektiv gelindert werden, sondern tatsächlich nachlassen oder sogar verschwinden. Da dies nicht immer möglich ist, soll der Patient zumindest lernen, mit den Schmerzen zu leben und sie als eine etwas geringere Belastung zu empfinden. Die Beweglichkeit des Patienten soll erhöht oder wiederhergestellt werden. Es gehört eine Aufklärung über die einzelnen Schmerzzustände dazu, so dass der Patient einschätzen kann, wie stark seine Schmerzen tatsächlich sind oder werden können. Das Konzept ist darauf angelegt, dass Rückfälle vermieden werden und dass der Behandlungsplan zu Hause durchführbar ist. Denn dies ist das Problem bei vielen Therapien: Wenn sie zu Hause nicht angewendet werden können, sind sie nur allzu oft zum Scheitern verurteilt. Viele Hilfsmittel sind dabei genauso schlecht, wie die fehlende Motivation des Patienten.

Die Behandlung nach der McKenzie-Therapie erfolgt in verschiedenen Stufen, die alle aufeinander aufbauen. Zu Beginn steht dabei das Durchsprechen der Diagnose und die Bestätigung derselben. Hier kann der Therapeut bereits ein Schmerzverhalten erkennen. So ist es möglich, dass unter Zuhilfenahme der McKenzie-Therapie Operationen vermieden werden. Natürlich kann es immer auch sein, dass die Therapie nicht anschlägt, dann ist aber immer noch ausreichend Zeit, sich auf die OP vorzubereiten.

Unter http://www.mckenzie.de/ finden Sie weitere Informationen zu dieser Form der Therapie.

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