Wie es der Name eigentlich vermuten lässt, stammt die Thaimassage,
beziehungsweise die Technik dieser Massage wohl aus Thailand. Die
originale Bezeichnung Nuad Phaen Boran bedeutet “uralte heilsame
Berührung” und ursprünglich fand diese Massageform
ihren Weg von Indien nach Südostasien. Buddhistische Mönche
nutzten das in Ayurveda und Yoga verwurzelte Wissen, um diese Körperarbeit
in ihren Tempeln und Klöstern zu praktizieren.
Der Thaimassage haftet leider noch immer ein etwas zweifelhafter
Ruf an. Es genügt
ein objektiver Blick auf Bangkoks berüchtigtes Nachtleben, in welchem diverse “Massagesalons” eine
wichtige Rolle spielen, um die Hintergründe zu verstehen. Die eigentliche
Bedeutung der Thaimassage besteht allerdings nicht darin, sich von verschiedenen “Damen” durch
diverse Dienste, verbunden mit viel Erotik, verwöhnen zu lassen und sie
bedeutet unter keinen Umständen als Massage getarnte Prostitution. Außerhalb
des Rotlichtviertels nimmt die Thaimassage einen sehr hohen Stellenwert im Gesundheitswesen
ein. Unter der normalen Bevölkerung gelten die zwei bekannten Formen, der
südliche Stil (gelehrt in Bangkok im What Po) und der nördliche Stil
(unterrichtet am Massage-Hospital “Shivago Komarpaj” in der Stadt
Chinag Mai) als anerkannte Behandlungsmethoden bei Verspannungen, Verhärtungen
und bei der Lockerung des Bewegungsapparates. Sie regt den Kreislauf an, verhilft
zu einem besser funktionierenden Stoffwechsel und sorgt für ein allgemeines
Wohlbefinden. Die heilsamen Berührungen der Nuad äußern sich
in Dehnbewegungen, Streckpositionen, Druckpunktmassagen und der Gelenkmobilisation.
Ausgehend von der aryurvedischen Lehre werden zehn, den Körper als energetisches
Geflecht durchziehende Energielinien durch sanfte, vorsichtige Dehnung bearbeitet.
Aber nicht nur die Muskelentspannung ist das Ziel der traditionellen Thai-Massage.
Durch die Behandlungstechniken wird der ganze Körper beeinflusst, indem
die Beweglichkeit gesteigert wird, sowohl tiefe, als auch an der Oberfläche
auftretende Spannungen gelöst werden und die Körperenergie wieder frei
fließen kann.
In Deutschland haben sich in einigen Städten hervorragende Massagesalons
angesiedelt. bekannt als Thaimassage Hamburg, Thaimassage Berlin, Thaimassage
Düsseldorf oder Thaimassage Hannover etablierten sich in eben diesen Städten
Salons,in denen auch nur ausgebildete Masseure die einzelnen Energielinien mit
den Handflächen, den Daumen, den Füßen, den Ellbogen und den
Knien behandeln, indem sie die Drucktechniken palm press und food press anwenden.
Besonders typisch für die Thaimassage ist das so genannte “Walking”.
Bei dieser Anwendung “läuft” der Masseur mit den Händen
auf dem Köper des Patienten (in Thailand laufen fliegengewichtige Thailänder
natürlich zu Fuß auf dem Körper des zu Massierenden).
Der Patient nimmt bei der Thaimassage eine sehr passive Haltung ein
und wird nur durch die Behandlung ertüchtigt. Er erreicht optimalerweise den Zustand,
in welchem der Körper und die Seele durch eine tiefe Entspannung regenerieren.
Bei der richtig angewendeten Thaimassage liegt der Klient nicht auf einer angenehm
weichen Massageliege. Er befindet sich, voll bekleidet, auf dem Boden und liegt
in entspannter Lage auf einer Kokosmatte, die allerdings auch nicht allzu weich
sein darf. Wie lange eine Sitzung dauert und wie intensiv sie ausfällt,
entscheidet der Masseur anhand des Zustandes des Patienten und seiner individuellen
Bedürfnisse.
Die Thaimassage ist eine Massageform, die den gesamten Körper entspannen
und das Wohlbefinden des Menschen fördern soll. Sie ist ein Kurzurlaub für
Geist und Körper und bringt dem Klienten sowohl einen hohen Nutzen, als
auch ein enormes Maß an Genuss. Diesen Kurzurlaub sollte sich jeder Mensch
hin und wieder gönnen und mit einem Thaimassagen-Gutschein wird auch lieben
Freunden und der Familie ein immer passendes Geschenk beschert.
Im Internet können sich Interessierte beispielsweise unter www.longma-thaimassage.de,
oder www.siri-thaimassage.de genauer informieren. Die Raumausstattung, die nach
der Massage nötigen Pflege-Möglichkeiten, die Preise und die Qualifikation
der Mitarbeiter werden hier ausführlich aufgezeigt. Salons für die
traditionelle Thaimassage ziehen sich über ganz Deutschland. Ob Leipzig,
Frankfurt, Wismar, Nürnberg, Giessen oder Passau Buechlberg, ausgebildete
Fachkräfte lassen ihren Klienten diese besondere Form der Massage zukommen
und vermitteln in Kursen die Techniken und Wirkungsweisen.