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Peelingpaste - Anwendung und Wirkungsweise von Gesichtspeelings

Detail-Informationen zur Peelingpaste

 


 


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Peelingpaste - Anwendung und Wirkungsweise von Gesichtspeelings

Peelingpaste - Anwendung und Wirkungsweise von Gesichtspeelings

Was versteht man unter einem Peeling?

Das Wort Peeling kommt aus dem Englischen und bedeutet soviel wie „schälen“. Damit wird also das Verfahren bezeichnet, wenn die obersten Hautschuppen entfernt werden. Das geschieht im Hausgebrauch oder bei der Kosmetik mit Hilfe einer speziellen Peelingpaste. Es gibt aber auch medizinische Peelings, bei denen die obersten Hautschichten entfernt werden. Sie werden beispielsweise bei Akne oder auch bei einer Vernarbung der Haut angewendet.

Die Peelingpaste ist also eine Art Creme, in der sich feine Körnchen befinden. Diese darf man sich nicht so groß vorstellen, wie etwa Sand- oder Zuckerkörnchen, sie sind viel kleiner und weniger scharfkantig. Aufgetragen wird das Peeling in erster Linie im Gesicht und auf dem Dekolleté, aber es gibt auch Pasten für den ganzen Körper.


Die Anwendung des Peelings

Angewendet wird das Peeling ganz einfach: Die Haut sollte leicht feucht sein, dann wird das Peeling aufgetragen. Mit kreisenden Bewegungen und nicht allzu viel Druck wird es verteilt. Möglich ist es auch, eine feine Gesichtsbürste zu verwenden, der Effekt des Peelings wird dabei verstärkt. Nach etwa zwei Minuten wird das Peeling abgenommen oder mit warmem Wasser abgespült. Danach kann die Haut wie gewohnt gepflegt werden.


Was bewirkt das Peeling?

Wie bereits erwähnt, ist der Sinn des Peelings das Entfernen von abgestorbenen Hautschüppchen. Diese lassen die Haut leicht grau aussehen, außerdem kennt wohl jeder das Bild der sich schuppenden Haut an einer Stelle, an der eine Entzündung war und sich nun neue Haut gebildet hat. Das Peeling hilft der Haut, wieder frischer und jünger auszusehen, gleichzeitig kann die Haut besser atmen, weil Verunreinigungen und Verhornungen entfernt werden. Die Durchblutung der Haut wird gefördert und die Produktion neuer Zellen wird angeregt. Die Haut wird glatter und weicher.

Bei einem medizinischen Peeling ist die Wirkung noch intensiver. Hier werden zum Beispiel Fruchtsäuren eingesetzt, die ein Loslösen der obersten Hautschicht bewirken. Damit können oberflächliche Narben, wie sie zum Beispiel durch eine Akne entstanden sein könnten, abgetragen werden. Es wächst junge und gesunde Haut nach und das Hautbild wird feiner und ebenmäßiger. Allerdings gehört eine solche Behandlung in die Hand von Experten. Das Peeling in der Medizin darf nicht zu lange einwirken, damit es die tieferen Hautschichten nicht angreift.


Was ist nach dem Peeling zu beachten?

Nach dem normalen Peeling, wie es ein- bis zweimal pro Woche durchgeführt werden kann, sollte die Haut mit einem milden Gesichtswasser, das Feuchtigkeit spendet, behandelt werden. Anschließend wird die übliche Pflege aufgetragen.

Für das medizinische Peeling gilt, dass die Haut danach meist leicht gerötet ist und rund drei Monate lang keiner direkten Sonneneinstrahlung ausgesetzt werden sollte. Daher bietet es sich an, eine solche Behandlung im Winter durchführen zu lassen, wenn die Sonneneinstrahlung ohnehin schon weniger intensiv ist. Auch braucht die Haut dann sehr viel Pflege, sie ist anfälliger und neigt leichter zu Rötungen und zur Fleckenbildung.


Wie oft sollte ein Peeling angewendet werden?


Die Häufigkeit der Anwendung kommt ganz auf die Empfindlichkeit der Haut an. Empfindliche Hauttypen vertragen das Peeling teilweise nur alle zwei Wochen und auch dann nur, wenn ein mildes Produkt mit einer guten Pflege kombiniert wird. Normalerweise kann die Peelingpaste aber ein- bis zweimal pro Woche angewendet werden. Werden die Rubbelkuren zu häufig durchgeführt, reagiert die Haut mit Reizungen und Überempfindlichkeit.

Das medizinische Peeling wird in der Regel einmal durchgeführt und ansonsten nach Ablauf eines Jahres nach Bedarf noch einmal. Die Haut muss sich zuvor wieder vollständig regeneriert und aufgebaut haben.


Arten von Gesichtspeelings

Für das Gesicht gibt es Peelingcremes, Peelingpasten und Peel-Off Masken. Die beiden erstgenannten Varianten bestehen aus einer Emulsion, in der ganz feine Schleifpartikel enthalten sind. Die Peelings in Form einer Maske sind zusätzlich mit Wirkstoffen angereichert, die die Haut beruhigen sollen und die Entzündungen zurückgehen lassen. Die Masken werden aufgetragen und trocknen danach an. Sie werden mit warmem Wasser wieder entfernt und eigenen sich in erster Linie für fettige Haut.

Wer eine sehr empfindliche Haut hat, sollte allerdings keine dieser Arten ohne Rücksprache mit Arzt oder Apotheker ausprobieren.

Die Peel-Off Masken eignen sich für alle Hauttypen und sind gelartig. Sie müssen dünn aufgetragen werden und wirken dann einige Zeit ein. Die Maske trocknet an und kann dann in einem Stück vom Gesicht gezogen werden. Hier kleben die abgestorbenen Hautzellen und Verhornungen an. Danach wird die Haut wie gewohnt gepflegt.

Jeder muss selbst herausfinden, welche Art von Peeling für ihn am besten geeignet ist. Dabei ist nicht nur ausschlaggebend, was auf der Packungsbeilage der Peelingpaste steht, sondern auch, wie das eigene Empfinden bei der Anwendung ist.


Weitere Informationen

Unter http://www.chirurgie-portal.de/plastische-chirurgie/chemical-peel.html sind weitere Informationen zu chemischen Peelings erhältlich. Unter http://www.meinekosmetik.de/rezepte/reinigung.html ist ein Rezept für das Peeling zum Selbermachen zu finden.

 

Foto © Susann Weiss - Fotolia.com

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